Fütterung unterwegs: Hundefutter im Campingurlaub richtig planen, lagern und füttern
Camping mit Hund bedeutet Freiheit, Abenteuer und ganz viel gemeinsame Zeit. Damit der Urlaub auch für unsere Vierbeiner entspannt bleibt, gehört eine gute Vorbereitung dazu – und dabei spielt natürlich auch die Fütterung eine wichtige Rolle.
Denn während wir Menschen im Urlaub problemlos einmal etwas anderes essen oder spontan einkaufen können, reagieren manche Hunde auf Veränderungen beim Futter empfindlich.
Beim Camping kommen außerdem einige ganz praktische Fragen dazu:
Wie viel Hundefutter muss mit? Wie lagert man Futter im Wohnmobil? Was ist bei Hitze zu beachten? Was gibt es unterwegs zu trinken und zu knabbern? Und muss der Hund im Urlaub eigentlich zu festen Zeiten gefüttert werden?
Wir reisen mit unseren drei Hunden Benji, Emma und Jamie und haben dabei unsere ganz eigene, unkomplizierte Lösung gefunden.
Unsere wichtigste Regel lautet:
«Das gewohnte Futter bleibt die Basis – und ein bisschen Abwechslung darf im Urlaub trotzdem sein.»
🐕 Warum die gewohnte Fütterung unterwegs wichtig ist
Ein Campingurlaub bringt für Hunde ohnehin jede Menge neue Eindrücke.
Ein anderer Stellplatz, fremde Gerüche, neue Menschen und Hunde, ungewohnte Geräusche, Ausflüge und vielleicht auch eine längere Autofahrt sorgen für ausreichend Abwechslung.
Warum sollte man dann ausgerechnet beim Futter zusätzlich alles verändern?
Eine plötzliche Futterumstellung kann bei empfindlichen Hunden zu Verdauungsproblemen führen. Durchfall oder Erbrechen sind zuhause schon unangenehm – unterwegs oder während einer längeren Fahrt möchte man das möglichst vermeiden.
Deshalb nehmen wir auf Reisen grundsätzlich das Futter mit, das unsere Hunde auch zuhause bekommen.
Dabei müssen wir allerdings keine komplizierte Fütterungsroutine aufbauen.
Bei uns gilt eher:
Vertrautes Futter, flexible Zeiten und gelegentlich ein leckeres Extra.
🥣 Wie viel Hundefutter sollte man für den Campingurlaub einpacken?
Unsere Hunde bekommen unterwegs vor allem Trockenfutter. Deshalb lässt sich der benötigte Vorrat relativ einfach planen.
Wir rechnen grob:
Tagesbedarf × Anzahl der Reisetage + zusätzliche Reserve
Eine Reserve für ein paar zusätzliche Tage ist aus unserer Sicht sinnvoll. Denn beim Camping läuft nicht immer alles nach Plan.
Vielleicht gefällt uns ein Stellplatz so gut, dass wir spontan länger bleiben. Vielleicht verändert sich die Reiseroute oder wir können nicht wie geplant einkaufen.
Gerade wenn ein Hund ein bestimmtes Futter benötigt, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass man dieses überall kurzfristig bekommt.
Lieber etwas Futter zu viel dabeihaben als im Urlaub plötzlich auf die Suche nach dem passenden Hundefutter gehen müssen.
🐾 Trockenfutter als praktische Basis unterwegs
Für uns ist hochwertiges Trockenfutter unterwegs besonders praktisch.
Es lässt sich unkompliziert lagern, benötigt keine Kühlung und ist bei unseren Reisen immer dabei.
Wir portionieren das Futter allerdings nicht bereits zuhause in einzelne Tagesbeutel. Das wäre uns schlicht zu umständlich. Stattdessen haben wir eine große, luftdicht verschließbare Aufbewahrungsdose, in der unser Trockenfutter aufbewahrt wird. Die Dose hat ihren festen Platz unter dem Bett im Wohnmobil. So ist das Futter gut verstaut, trocken und geschützt und wir können jederzeit die benötigte Menge aus der Dose nehmen.
Für uns ist das eine einfache und alltagstaugliche Lösung.
🚐 Hundefutter richtig im Wohnmobil lagern
Im Wohnmobil ist Stauraum kostbar. Trotzdem sollte Hundefutter einen festen und geeigneten Platz bekommen.
Eine luftdicht verschließbare Dose hat für uns mehrere Vorteile:
Das Futter bleibt trocken.
Gerüche werden besser eingeschlossen.
Das Futter ist vor Feuchtigkeit geschützt.
Die Aufbewahrung bleibt ordentlich.
Man muss nicht ständig einzelne Verpackungen herumliegen haben.
Gerade bei warmem Wetter sollte man außerdem darauf achten, Hundefutter nicht unnötig großer Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen.
Bei Nassfutter gelten zusätzlich die jeweiligen Lagerhinweise des Herstellers. Geöffnete Produkte sollten entsprechend gelagert und zeitnah verfüttert werden.
⏰ Keine festen Fütterungszeiten bei uns
Eine minutengenaue Fütterungsroutine gibt es bei uns nicht. Benji, Emma und Jamie bekommen ihr Futter grob morgens und abends. Aber eben nicht jeden Tag um exakt dieselbe Uhrzeit.
Wenn wir morgens länger schlafen, einen Ausflug machen oder sich unser Tagesablauf verändert, ist das für uns kein Problem. Wir wollen schließlich im Campingurlaub flexibel bleiben.
Und ganz ehrlich:
«Wir brauchen auch gar keine Uhr. Unsere Hunde haben ihre eigene. 😂»
Vor allem Benji und Emma sind hervorragende Futter-Erinnerungen. Wenn der Napf leer ist und ihrer Meinung nach dringend Nachschub benötigt wird, wird das auch lautstark verkündet.
Dann wissen wir ziemlich genau: Die Hunde haben Hunger!
Unsere drei haben also durchaus ihre eigene Methode, uns mitzuteilen, wann sie der Meinung sind, dass es Zeit für die nächste Mahlzeit ist.
🥫 Trockenfutter muss nicht immer alleine in den Napf
Obwohl hochwertiges Trockenfutter bei uns die Grundlage bildet, darf es natürlich auch einmal etwas Besonderes sein.
Als kleine Abwechslung mischen wir beispielsweise gerne einmal gutes Nassfutter unter das Trockenfutter.
Auch körniger Frischkäse darf gelegentlich mit in den Napf. Bei Milchprodukten greifen wir möglichst zu laktosefreien Varianten, sofern wir sie verwenden.
Dabei geht es uns nicht darum, die komplette Ernährung unserer Hunde ständig zu verändern.
Das Trockenfutter bleibt die Basis. Die Extras sind einfach kleine Highlights.
Und schließlich darf Urlaub auch für unsere Hunde ein bisschen besonders sein. ❤️
🥒 Gemüse als kleiner Snack
Unsere Hunde bekommen auch immer mal wieder geeignetes Gemüse.
Dazu gehören beispielsweise:
Gurkenscheiben
kleine Stückchen Paprika
anderes für Hunde geeignetes Gemüse
Das gibt es bei uns als kleine Ergänzung oder Snack und nicht als Ersatz für das normale Futter. Gerade beim Camping finden wir solche kleinen Snacks praktisch.
Man muss nicht für jede Belohnung auf spezielle Hundeleckerlis zurückgreifen, sondern kann – sofern das Lebensmittel für Hunde geeignet ist und der jeweilige Hund es verträgt – auch einmal etwas Frisches anbieten.
Natürlich gilt dabei immer:
Nicht jedes Lebensmittel, das wir Menschen essen, ist auch für Hunde geeignet.
🍉 Obst für die drei Fellnasen
Auch Obst gibt es bei uns gelegentlich in kleinen Mengen.
Im Sommer darf es beispielsweise gerne einmal Melone sein. Auch Banane oder ein kleines Stück Apfel gibt es bei uns hin und wieder. Gerade an warmen Tagen sind ein paar geeignete Stückchen Melone für unsere Hunde eine willkommene kleine Abwechslung.
Aber auch hier gilt:
Obst bleibt bei uns ein Extra und gehört nicht als große Menge zur normalen Hauptfütterung.
Außerdem achten wir darauf, nur geeignete Obstsorten und entsprechend vorbereitete Stücke anzubieten.
🥣 Unsere kleine Extra-Mahlzeit mit Quark, Joghurt und Ei
Manchmal darf es bei uns etwas mehr sein.
Wir mischen beispielsweise gerne einmal körnigen Frischkäse oder Joghurt mit zarten Haferflocken und einem Eigelb inkl. zerkleinerter Eierschale.
Auch Quark gehört zu den Dingen, die wir unseren Hunden gelegentlich als Ergänzung geben.
Dabei achten wir möglichst auf laktosefreie Produkte und natürlich darauf, dass unsere Hunde die jeweiligen Lebensmittel gut vertragen.
Solche Extras ersetzen bei uns nicht das normale Futter. Sie sind einfach eine leckere Abwechslung.
Und manchmal entsteht daraus sogar eine kleine Camping-Tradition.
😂 Unsere Quarkbecher-Kontrolle
Manu und ich machen uns unterwegs gerne einen leckeren Quark. Und was passiert mit dem Rest, der anschließend noch in den drei Bechern klebt?
Ganz klar: Der gehört den Hunden! Jeder unserer drei bekommt seinen eigenen Becher. Benji schnappt sich seinen, Emma ihren und Jamie natürlich ebenfalls. Dann wird erst einmal jeder Becher gründlich und genüsslich ausgeschleckt. Eigentlich könnte die Geschichte damit beendet sein.
Eigentlich. Denn sobald der eigene Becher leer ist, beginnt die Qualitätskontrolle. 👀🐕
„Ist meiner wirklich leer?“
„Hat der andere vielleicht noch etwas übrig?“
Und schon wird kontrolliert, ob bei einem der anderen beiden Becher vielleicht doch noch ein kleiner Rest zu finden ist.
Natürlich wird dabei versucht, möglichst unschuldig auszusehen.
Was bei drei Hunden ungefähr so gut funktioniert wie ein Wohnmobil auf einem leeren Parkplatz zu übersehen. 😂
Diese kleinen Situationen gehören für uns einfach zum Campingalltag dazu.
Und genau solche Momente machen für uns das Reisen mit unseren Hunden aus.
«Drei Hunde. Drei Quarkbecher. Und trotzdem ist noch lange nicht geklärt, ob wirklich alles verteilt wurde. 😂🐾»
Natürlich gibt es solche Extras nur in kleinen Mengen und nur Lebensmittel, die für Hunde geeignet sind und von unseren Hunden vertragen werden.
💧 Wasser gehört zur Fütterungsplanung dazu
Wenn wir über Fütterung unterwegs sprechen, darf ein Punkt natürlich nicht fehlen:
Wasser. Frisches Trinkwasser sollte für Hunde jederzeit verfügbar sein.
Gerade bei längeren Autofahrten, warmem Wetter oder Ausflügen ist es wichtig, ausreichend Wasser dabeizuhaben. Wir haben deshalb unterwegs immer Wasser für unsere Hunde dabei.
Für Ausflüge gehört außerdem ein geeigneter Reisenapf beziehungsweise eine Möglichkeit zum Trinken ins Gepäck.
Denn man sollte sich nicht darauf verlassen, dass am nächsten Ausflugsziel oder unterwegs problemlos geeignetes Trinkwasser zur Verfügung steht.
☀️ Fütterung bei Hitze
Sommer und Camping gehören für uns einfach zusammen.
Für Hunde können hohe Temperaturen allerdings belastend sein. An besonders warmen Tagen achten wir deshalb nicht nur auf das Futter, sondern auf den gesamten Tagesablauf.
Aktivitäten und Spaziergänge legen wir möglichst in angenehmere Tageszeiten.
Das Futter sollte nicht unnötig lange in der Wärme stehen.
Und frisches Wasser ist natürlich besonders wichtig.
Wenn ein Hund bei großer Hitze deutlich weniger oder gar nicht frisst oder zusätzlich Erbrechen, Durchfall, starke Schwäche oder andere Auffälligkeiten zeigt, sollte man das nicht einfach auf das Wetter oder den Urlaub schieben.
Bei Unsicherheit ist tierärztlicher Rat die bessere Wahl.
🚐 Hundefütterung während einer langen Autofahrt
Eine längere Fahrt ist für Hunde eine besondere Situation. Manche Hunde vertragen Autofahrten problemlos, andere reagieren empfindlich oder neigen zu Reiseübelkeit. Anzeichen können beispielsweise Unruhe, starkes Speicheln, Lippenlecken oder Erbrechen sein.
Deshalb sollte man die Fütterung bei langen Fahrten individuell betrachten.
Eine sehr große Mahlzeit unmittelbar vor einer langen Fahrt kann für empfindliche Hunde ungünstig sein.
Wenn ein Hund zu Reiseübelkeit neigt, sollte man die passende Fütterung vor der Fahrt gegebenenfalls mit dem Tierarzt besprechen.
Wasser sollte auch während längerer Fahrten regelmäßig angeboten werden.
Und natürlich gehören ausreichend Pausen dazu.
Die sind schließlich nicht nur für die Hunde angenehm. Auch wir Menschen freuen uns irgendwann über eine Pause. 😉
🦴 Kleine Snacks für unterwegs
Neben dem normalen Futter können natürlich auch Leckerlis und Kauartikel mit auf Reisen.
Bei uns gilt dabei: Snacks sind Extras und kein Ersatz für die normale Mahlzeit.
Gerade bei mehreren Hunden sollte man außerdem ein bisschen im Auge behalten, wie viele zusätzliche Kalorien über Leckerlis und andere Snacks zusammenkommen.
Denn wer drei überzeugend dreinschauende Hunde dabei hat, weiß:
Die Augen eines Hundes können erstaunlich überzeugend argumentieren. 😂
🐕🐕🐕 Drei Hunde – drei Persönlichkeiten
Auch wenn Benji, Emma und Jamie gemeinsam unterwegs sind, haben sie natürlich ihre eigenen Vorlieben und Bedürfnisse. Das gilt auch für die Ernährung.
Alter, Größe, Aktivität, Gewicht und individuelle Verträglichkeiten können beeinflussen, welche Futtermenge und welche Ergänzungen für einen Hund passend sind.
Deshalb bekommt bei uns nicht einfach jeder Hund automatisch exakt dasselbe.
Wir kennen unsere drei inzwischen ziemlich gut und wissen, was sie vertragen und was ihnen schmeckt. Trotzdem gilt auch für uns:
Bei gesundheitlichen Problemen oder besonderen Ernährungsbedürfnissen gehört die individuelle Fütterung in tierärztliche Hände.
🔄 Futterwechsel im Urlaub möglichst vermeiden
Wenn ein Hund sein gewohntes Futter gut verträgt, würden wir es nicht ausgerechnet im Urlaub spontan wechseln.
Ein Futterwechsel sollte möglichst geplant und schrittweise erfolgen. Das gilt besonders für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder besonderen Ernährungsanforderungen.
Deshalb ist unser Vorrat im Wohnmobil für uns so wichtig. Wir müssen nicht darauf hoffen, dass wir am Urlaubsort genau das richtige Futter finden.
🛒 Was tun, wenn das gewohnte Futter plötzlich nicht verfügbar ist?
Natürlich kann trotzdem einmal etwas passieren. Die Reise dauert länger als geplant. Der Vorrat reicht nicht. Ein Geschäft führt die benötigte Sorte nicht. Oder man steht irgendwo und stellt fest: Genau dieses Futter gibt es hier nicht.
Wenn es möglich ist, sollte man nicht von einem Tag auf den anderen komplett auf ein anderes Futter umstellen. Eine Futterumstellung wird normalerweise schrittweise durchgeführt.
Bei besonderen Ernährungsanforderungen oder empfindlichen Hunden ist es sinnvoll, sich vorher tierärztlich beraten zu lassen.
Gerade bei Auslandsreisen kann es deshalb hilfreich sein, sich bereits vor der Abfahrt zu informieren, ob und wo das gewohnte Futter erhältlich ist.
🧳 Was gehört für die Hundefütterung ins Wohnmobil?
Unsere Grundausstattung ist zum Glück ziemlich überschaubar.
Futter
gewohntes Trockenfutter
ausreichend Vorrat
Reserve für zusätzliche Tage
gegebenenfalls gewohntes Nassfutter
Aufbewahrung
große luftdichte Futterdose
geeigneter fester Lagerplatz
bei Bedarf weitere verschließbare Behälter
Fütterung
Futternäpfe
Wassernäpfe
Reisenapf
Wasserflasche beziehungsweise Trinkwasser für unterwegs
Snacks und Extras
geeignete Leckerlis
Kauartikel
geeignetes Gemüse
geeignetes Obst
gegebenenfalls Quark, Joghurt oder körniger Frischkäse
Für den Notfall
zusätzlicher Futtervorrat
wichtige Unterlagen der Hunde
benötigte Medikamente
Adresse beziehungsweise Kontaktdaten einer Tierarztpraxis am Urlaubsort
🐾 Unsere persönliche Fütterungsphilosophie beim Camping
Wir versuchen gar nicht, aus der Hundefütterung im Urlaub eine Wissenschaft zu machen. Für uns funktioniert es am besten, wenn die Grundlage vertraut bleibt, wir aber trotzdem ein bisschen flexibel sind.
Das bedeutet:
Hochwertiges Trockenfutter als Basis.
Dazu gibt es gelegentlich:
🥫 Nassfutter
🥣 Quark
🥛 möglichst laktosefreien Joghurt oder körnigen Frischkäse
🌾 zarte Haferflocken
🥚 gelegentlich ein Ei
🥒 geeignetes Gemüse
🍉 im Sommer etwas Melone
🍌 gelegentlich Banane
🍎 gelegentlich etwas Apfel
Und natürlich immer ausreichend Wasser.
Wir portionieren nicht alles vorher.
Wir stellen keine Uhr für die Fütterung.
Wir versuchen nicht, jeden Urlaubstag exakt nach Plan ablaufen zu lassen.
Wir haben unsere große Futterdose unter dem Bett, unsere Näpfe und unsere drei Hunde.
Und wenn Benji und Emma lautstark mitteilen, dass der Napf leer ist, wissen wir ohnehin, was zu tun ist. 😂
❤️ Unser Fazit: Fütterung unterwegs darf unkompliziert sein
Fütterung beim Camping muss für uns nicht kompliziert sein.
Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass wir unterwegs nicht ständig über das Hundefutter nachdenken müssen.
Wir haben ausreichend von unserem gewohnten Trockenfutter dabei, lagern es in einer großen luftdichten Dose unter dem Bett und können daraus jederzeit die benötigte Menge entnehmen.
Dazu gibt es Wasser und – wenn es sich ergibt – kleine Extras.
Mal etwas Nassfutter.
Mal körnigen Frischkäse.
Mal Joghurt oder Quark.
Mal ein bisschen Gemüse.
Im Sommer auch einmal Melone.
Und manchmal entsteht aus einem ganz normalen Quark für Manu und mich eben eine ausgewachsene Quarkbecher-Kontrolle mit drei Hunden. 😂
Genau diese kleinen Dinge machen für uns den Campingurlaub mit unseren Hunden aus.
Wir wollen Abenteuer erleben, neue Orte entdecken und spontan sein. Unsere Hunde sollen dabei aber möglichst viel Vertrautes behalten.
Denn letztendlich ist es ganz einfach:
«Gewohntes Futter als Basis, kleine Extras als Highlight – und ein voller Napf sorgt bei Benji, Emma und Jamie für deutlich mehr Frieden als jede noch so perfekte Urlaubsplanung. 🐾❤️🚐»
🐾 Unsere Hundefütterungs-Checkliste für unterwegs
Vor der Abfahrt
☐ Gewohntes Futter eingepackt
☐ Ausreichenden Vorrat eingeplant
☐ Reserve für zusätzliche Tage dabei
☐ Große luftdichte Futterdose vorbereitet
☐ Geeigneter Lagerplatz im Wohnmobil festgelegt
☐ Näpfe eingepackt
☐ Wasser für unterwegs eingeplant
☐ Leckerlis und Kauartikel eingepackt
☐ Geeignete Extras nach Bedarf eingekauft
Während der Reise
☐ Futter trocken und möglichst kühl lagern
☐ Futter vor direkter Sonne und großer Hitze schützen
☐ Frisches Wasser anbieten
☐ Bei langen Fahrten ausreichend Pausen einplanen
☐ Snacks und Extras in angemessenen Mengen geben
☐ Bei ungewöhnlichen Beschwerden aufmerksam sein
Am Urlaubsort
☐ Gewohntes Futter möglichst beibehalten
☐ Futtervorrat regelmäßig kontrollieren
☐ Bei Spezialfutter Nachkaufmöglichkeit prüfen
☐ Bei Bedarf Tierarzt am Urlaubsort recherchieren
🐕 Unser WoMo_Tastic-Tipp
Pack lieber ein bisschen mehr vom gewohnten Hundefutter ein.
Ein zusätzlicher Vorrat nimmt zwar etwas Platz im Wohnmobil weg. Aber dieser Platz ist gut investiert, wenn du dadurch im Urlaub nicht plötzlich auf der Suche nach dem passenden Futter bist. Und wenn der Vorrat doch einmal knapp wird, hilft es meistens nicht, die Hunde zu fragen, ob sie sich vielleicht mit weniger zufriedengeben.
Benji und Emma würden diese Diskussion ohnehin gewinnen. 😂🐾»
Hinweis: Dieser Artikel beschreibt unsere persönlichen Erfahrungen mit der Fütterung unserer drei Hunde beim Camping. Die Verträglichkeit und der individuelle Bedarf können von Hund zu Hund unterschiedlich sein. Nicht jedes für Menschen geeignete Lebensmittel ist für Hunde geeignet. Bei Unsicherheiten, besonderen Ernährungsbedürfnissen, Erkrankungen oder auffälligen Beschwerden sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
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